Dez 29 2008
Gut gemeint - ist nicht gut gemacht
Heute Nachmittag habe ich den kleinen Chef bei seinem allerliebsten Kindergartenfreund abgeliefert, denn beide wollten unbedingt miteinander spielen. OK - wenn er möchte und wenn er dann einen schönen Nachmittag hat und mal wieder richtig mit einem Gleichaltrigen spielen kann ist das doch eine feine Sache nach soviel Programm über die Weihnachtstage mit lauter Erwachsenen…
Moritz wurde freudestrahlend von einem kleinen Piraten empfangen und war sogleich huschhusch die Treppen hinauf mit seinem Freund verschwunden. Alles wunderbar…dachte ich.
2,5 Std später hole ich meinen kleinen Seeräuber ab und der kleine Chef ist irgendwie weinerlich. Es gab wohl auch immer mal wieder ein bisschen Reibereien, denn wer teilt schon so wirklich gerne seine gerade erhaltenes Spielzeug mit seinem besten Freund. Irgendwie verständlich…alle Vermittlungsversuche zwischen den beiden Freunden schlugen fehl und wurden dann diplomatisch vertagt.
Zuhause fragte ich denn nochmal nach wie denn der Nachmittag so war und Moritz erzählte, sie hätten trockene Krümelplätzchen gegessen und das es immer Zankereien um das Spielzeug gab…
Schade, eigentlich wollte ich Moritz einen schönen Nachmittag bescheren, aber ich glaube, man sollte einfach doch nicht direkt nach Weihnachten Termine bei anderen Kindern machen, wenn sie noch nicht ihr Spielzeug “abgespielt” haben und sich noch nicht davon trennen können.
Wieder etwas gelernt… ![]()







ich werde das bedenken
danke (für die gemachte erfahrung)
hier steht demnächst auch wieder ein besuch an, paul allerdings außerhäusig, bei einem “neuen jungen”
Kann auch helfen, wenn bei diesem Treffen nicht nur 2 sondern 4 oder 5 Kinder sind (okay, den Eltern der “Heimmanschaft” hilft das nicht). Dann gibt es oft weniger gezanke, weil der Hausherr den Überblick verliert, wer gerade womit spielen will und rsignierend aufgibt und einfach mitspielt … klappt manchmal, aber auch nicht immer.
Guten Rutsch und alles Liebe fürs neue Jahr!
LG