Aug 13 2008
Vielen Dank für Eure Anteilnahme
wir sind komplett überwältigt über diese riesen Woge der Sympathie und des Mitgefühls!!! Es ist ein irres Gefühl, wenn man merkt wie viele Menschen an einen denken, einen drücken und einem Kraft und Stärke wünschen. VIIIIIIIIIIEEEEELLLLLENNN DANK!!!! Wir haben alles Kommentare und Pingbacks gelesen und uns daran immer wieder aufgerichtet, denn die ganze Moritz Familie und viele Freunde lesen den Blog mit!! Vielen Dank für die vielen Gedichte und wundervollen Gedanken zu Moritz Papa egal, ob als Kommentar oder Pingback. Ich bin sehr stolz, was mein Mann mit diesem Blog geschaffen hat!!
Ich glaube mein Mann wäre vor stolz geplatzt, wenn er die Besucherzahlen und Kommentare, Pingbacks usw. der letzten 2 Tage gekannt hätte; vor allem wieviele “stille Fans” seine Seite immer wieder besucht haben, obwohl dafür hat er es eigentlich nie wirklich getan.
Er war eigentlich immer stolz darauf ein so cleveres kleines Kerlchen zu haben und fing an von seinen Männerabenteuern zu schreiben. Erst für sich selbst und dann als das erste Feedback von aussen kam, spornte es ihn immer mehr an, denn er hatte irgendwann eine richtige Sucht daraus entwickelt. Er sah es stets als willkommene Abwechslung zu seinem Arbeitsalltag.  Jeden Tag hat er regelmässig seine “Bloggernews” gelesen und wollte wissen, was denn so woanders los ist und spätestens nach 2 Tagen ohne Eintrag fing er an mich zu löchern, ob denn nicht etwas “Bloggernswertes” passiert sei, wobei er stets darauf achtete, dass die Qualität der Stories nicht leiden durfte.
Moritz liefert uns ja gottlob genügend Material…
Am Anfang habe ich das nicht so recht verstanden und dachte immer: HILFE!!! Mein Mann tauscht sich mit Hausfrauen über die Einschlafproblematiken bei Kleinkindern etc. aus, aber dann irgendwann hat mich das Bloggen auch gepackt, denn ich habe gemerkt, eigentlich haben doch alle die gleichen Wünsche, Sorgen und Probleme und auf einmal konnte man dann doch über manches “Problem” hinweg schmunzeln.
Ich möchte eigentlich versuchen diesen Blog um seinetwillen weiterzuführen, denn auch ich habe hier inzwischen viele Freunde gefunden und ich hoffe, dass ich die vielen Fans meines Mannes halten kann, denn ich möchte, das dieser Blog wieder zu dem wird, was er war und ist: Eine Sammlung kurzweiliger humorvoller Geschichten aus dem Alltag.Â
Es ist sicherlich dann auch etwas schwieriger, wenn denn erstmal das Baby da ist, aber ich werde Euch weiterlesen und auch versuchen bei Euch meinen “Senf” dazuzugeben.
Kleines Update von uns  noch zuletzt:
Gestern war Beerdigung von Moritz Papa im kleinen Kreis. Die Beerdigung war schön, soweit man dies von so einem Ereignis sagen kann und ich bin froh, dass ich diese soweit überstanden habe, denn ich glaube, wenn jemand erstmal an seiner letzten Ruhestätte angekommen ist, dann hat auch der Kummer Zeit zu heilen und es kehrt auch innere Ruhe ein. Man hört sich auf einmal wieder selber - das Getöse wird weniger.
Unserem Baby geht es nach all der Aufregung der letzten Woche immer noch gut, obwohl meine Gyn heute schon meinte, dass es sich aller Wahrscheinlichkeit doch etwas früher auf den Weg machen wird. Nun ja - wenn es kommt, dann kommt es - war doch schon immer so - oder?
Moritz werde ich jetzt in den nächsten Tagen leider sagen müssen, dass sein Papa nicht wieder kommt. Diese Nachricht habe ich bisher ihm und mir erspart, denn
- musste ich für mich erstmal den Schock verdauen und gefasster werden…
- war ich eigentlich froh in Moritz, den einzigen Menschen um mich herum zu haben, der mir nicht wie ein betretener Pudel gegenübersteht und mir wenigstens noch ein kleines Stückchen Normalität und Frohsinn gibt.
- er mit dieser Nachricht eh’ den Rest seines Lebens leben muss und es dann nun wirklich auf ein paar Tage mehr oder minder nicht ankommt…
- er mich jetzt eigentlich auch noch nicht konkret nach dem Verbleib von Papa gefragt hat, was sicherlich auch daran liegt, das Moritz Papa die letzten Wochen bis abends um 11 Uhr und die ganzen Wochenenden durchgearbeitet hat und Papa daher nicht so präsent wie sonst war.
Wir versuchen jetzt auch irgendwie wieder Alltag zu leben, aber es ist verdammt schwer…aber wir dürfen nicht nach hinten schauen, sondern nur nach vorne. Das Vergangene ist vorbei und nicht mehr zu ändern - wir müssen unseren Weg in der Zukunft sehen.Â
Wir werden es schaffen - ich habe einen grossartigen Sohn und sicherlich auch bald ein ganz liebes kleines Schwesterchen für ihn und weil ich meine Kinder so sehr liebe, bin ich gewillt für sie alles zu tun und zu kämpfen wie eine Löwin und ihnen die Erinnerung an Moritz Papa so lebendig wie möglich zu erhalten.







Liebe Ulrike, es ist so wundervoll Dich so gefasst zu sehen. Mit Deinen Zeilen richtest Du ein ganzes weinendes Bloggervolk wieder auf und eigentlich wäre das unsere Aufgabe Dir gegenüber gewesen. Wenn es irgend etwas gibt, was wir für Dich tun können (und das ist sehr ernst gemeint), lass es und bitte, bitte wissen. Wir denken sehr viel an Dich und Moritz. Liebe Grüße, Yvonne & Michael
Liebe Ulrike, eigentlich ist mir nach Weinen sobald ich daran denke, was Euch zugestossen ist, aber dieser Beitrag ist so voller Stärke und Zuversicht, dass Du mir damit Trost spendest - so absurd es auch ist. Ich bewundere Dich, wie Du mit der Situation umgehst, wie Du nach vorn schaust. Für den Moment, wo Du Moritz die schreckliche Wahrheit mitteilen musst, wünsche ich Dir viel Kraft, genauso wie für die Geburt Eures Töchterchens.
Dir wünsche ich viele helfende Hände und offene Ohren und das die Sonne jeden Tag ein bischen mehr für Euch scheint.
Ich schliesse mich Yvonne da sehr gerne an, es ist schön, zu sehen, wie viel Kraft aus Deinen Zeilen spricht und es lässt einen ein wenig aufatmen. Ich wünsche Dir, dass diese Kraft Dich trägt, auch in den stillen Momenten.
Liebe Grüße
Svenja
Deine Stärke ist bewundernswert! Ich glaube ich schreibe hier im Namen von ganz vielen, wen ich sage: es wäre wunderbar weiterhin vom kleinen Chef zu lesen!
Doch erst einmal steht natürlich das Suchen und Finden des “neuen” Alltags im Vordergrund.
Für die Geburt - wann auch immer sich die junge Dame auf den Weg macht - wünsche ich allesLiebe und Gute.
Ich ziehe den Hut vor dir, vor deinen Worten und vor deiner Kraft, die du in deinem Posting wiedergibst.
Ich kann mich Simi nur anschliessen, auch ich würde mich sehr freuen, von Euch weiterhin zu lesen!!
Wenn Moritz klar wird, das sein Papa nimmer kommt….dafür wünsche ich dir auch weiterhin soviel Kraft, wie du jetzt ausstrahlst.
Ich drück dich und wünsche dir alles Liebe weiterhin….besonders aber auch für Euer kleines Mädchen!!!!
Ich werde weiterhin gerne Euer Gast sein!!
*drückdich* Ulrike
Andrea
Der kleine Chef und seine Schwester (die Chefin des kleinen Chefs) können stolz sein, auf einen Papa, den viele Leute nicht vergessen werden und auf eine Mama, die eine wirkliche Löwin ist und uns allen hier Mut macht, obwohl das eigentlich der Job der Blogleser sein sollte. Wir wünschen Euch alles Gute und dass Euch diese Kraft nie verlässt.
“We might not be here for a long time, so we should make the most of it!”
Liebe Ulrike,
aus der Ferne ziehe ich meinen Hut vor Dir, und zwar ganz ganz tief! Auch wenn ich nur sporadisch bei Euch mitgelesen habe, mich hat Dein Schicksal und das Deiner Kinder und der Familie doch sehr getroffen. Aber wie schon vorher gepostet wurde, Du bist ein starke Frau, eine tolle Mutter…and everything will fall into place, some day, somehow…
Und wenn es Dir und Deiner Familie mal nach “Natur Pur” im ir(r)en Land ist…maile, wir sind hier und haben Platz fuer Euch, und das ist ein von Herzen kommendes Angebot!
Alles Liebe und Gute for now,
Andrea
Ach, mir laufen schon wieder die Tränen. Auch wenn ich Moritz Papa nicht kannte, geht mir das ganz schön nahe. Ich kann irgendwie nicht fassen, daß es ihn nicht mehr gibt, es ist vollkommen surreal. Wie muß es euch erst gehen? Was für eine furchtbare Sache!
Ich bewundere dich, mit welcher Stärke du hier schreibst und in die Zukunft blickst. Wenn die vertraute Welt so grausam zerschlagen wird, dann ist es bestimmt nicht immer leicht, überhaupt Zukunft zu sehen, oder? Aber irgendwann wird alles gut, ganz bestimmt. Viel Kraft und alles Gute für die Zukunft euch allen.
Ich habe hier immer gerne mitgelesen und werde es auch in Zukunft tun.
Liebe Ulrike,
Du hast meine ganze Hochachtung und allen Respekt für den Mut, mit dem Du in die Zukunft blickst.
Ich wünsche Dir, dass Du weiterhin Kraft und Stärke hast, Eure Zukunft zu meistern und bin mir sicher, dass Du ein Umfeld hast welches Dir immer wieder aus den Löchern hilft, wenn Du denn in eins abrutscht!
Alles Liebe für Dich, für Euch!
Mudder Seemann
Euch allen wünsche ich viel Liebe und Dir die Kraft, die richtigen Worte zu finden für Moritz, und wahrscheinlich wirst Du ihm noch öfter sagen müssen, daß sein Papa nicht wiederkommt. Aber so banal es klingt, die Zeit wird helfen.
Matthias Claudius
Ein Seliger an die Seinen in der Welt
Hier ist alles heilig, alles hehr!
Und die kleinen Erdenfreuden,
Und die kleinen Erdenleiden
Kümmern uns nicht mehr.
Doch wir denken hier an die da drüben,
Denken hier an sie, und lieben.
Liebe Ulrike,
Ich ziehe meinen Hut vor deiner Stärke und finde deine Worte großartig. Deine Worte spiegeln den Willen voller Kraft in die Zukunft zu sehen und für dich und deine Kinder einen neuen Weg zu finden.
Ich hoffe das dein Weg nicht steinig ist und du immer wieder nette Begleiter findest die dir auch so manche Last ein Stück weit abnehmen. Doch
ich denke, die Menschen wirst du haben, ganz sicher. In der virtuellen Welt des Internets begleiten dich ganz viele und sicherlich werden wir auch mal wieder mit dir lachen so wie wir jetzt mit dir weinen….:cry:
♥ -lich Bonafilia
liebe moritz mama!
ich fänds klasse, wenn du hier weiter machst - ich würde dich vermissen!
hau rein, ulrike - und ein von herzen kommendes “oooomm!” dass ich dir für die nächste woche und monate schicke…..
liebe ulrike,
ich kann mich dem ersten kommentar von yvonne nur anschließen! ausnahmslos! ich bewundere ich dich aus tiefstem herzen und wenn ich dir in irgendener weise helfen kann, lass es mich wissen! (und das ist nicht einfach nur so daher gefastelt…)
liebe moritz mama!
auch ich fände es super toll, wenn Du hier weiter machst. Es wäre schön, wenn wir Dir hier ein bischen beistehen könnten … und wenn wir Dir durch unser Blogdorf hier ein kleines Stück Kraft durch die Leitung schicken können, durch unsere Gedanken an Dich und unsere Besuche hier, ist das Leid zwar noch nicht gemindert … aber fühl Dich gedrückt und fühle vielleicht auch ein bischen den Rückhalt, den wir Dir hier bieten wollen.
Auch von mir ein von herzen kommendes “ooooommm” … auch meine Tür steht weit offen für Dich!
Sabine
Liebe Moritz Mama,
auch ich kann dich nur bewundern für deine Kraft und Zuversicht!!
Du könntest dich verkriechen, dich selber bemitleiden, mit deinem Schicksal hadern - und niemand könnte es dir verdenken, du hättest allen Grund dazu.
Doch NEIN - Du schaust nach vorne.
Aus deinen Worten spricht die Liebe zu deinem Mann - für dich den besten von allen - und deinen Kindern.
Du bist eine starke Frau und wunderbare Mutter!
Moritz Papa wäre sehr stolz auf Dich.
Alles Liebe,
GABI
Liebe Ulrike!
Nun muss ich schon wieder weinen- einfach aus Hochachtung und Respekt und Stolz, mit welcher Entschlossenheit und mit welchem Mut Du diesem Leben die Stirn bietet! Ich finde, Du machst das großartig und ich bewundere Deine Stärke und Deinen Biss, mit dem Du für den kleinen Chef und die zukünftige kleine Chefin da bist!
Und noch viel großartiger finde ich, dass Du weiterbloggen möchtest und auf diese Art und Weise die Erinnerung an Axel aufrecht erhälst! MAch weiter so und wann immer wir etwas für Dich tun können, wir sind da! You never walk alone! Denke immer daran!
Alles Liebe für Dich und vor allem für die anstehende Geburt!
IneS. und die Männer
Sehr bewundernswert!! Und in Anlehnung an meinen Kommentar vom Montag freue ich mich, dass die Worte “Wir werden es schaffen” jetzt auch von Ihnen selbst kommen! Sie werden das schaffen - Sie mit dem kleinen Moritz und dem Bauchbaby! Ich denke an Sie und schicke weiterhin viel Kraft und Mut!
Liebe Moritz-Mama, auch ich kann mich den anderen nur anschließen. Wunderbare Worte! Und Wahnsinn mit wieviel Kraft du das Ganze meisterst und gemeistert hast. Nur beim Lesen deiner Zeilen laufen mir die Tränen über die Wangen. Aus Trauer, Angst vor dem eigenen Schicksal und vor allem vor Rührung! Ich werde auf jeden Fall Moritz Abenteuer weiterhin verfolgen, euch die Daumen drücken für alles was ihr anpackt und wünsche euch alles Gute für die Geburt. Und bei allem was ihr tut, Moritz-Papa wird bei euch sein!
LG Inga
Liebe Moritz-Mama,
in all diesem Schmerz und dieser Trauer zeigen Sie eine Kraft und eine Stärke, die bewunderswert ist. Und Sie haben ganz recht - auf ein paar Tage mehr oder weniger kommt es für Moritz nicht darauf an - es wird schwer genug für ihn sein, es zu begreifen, dass sein Papa nicht wieder kommt.
Ich wünsche Ihnen weiterhin Kraft und Stärke, aber auch eine Zeit für die Trauer und den Schmerz und hoffe, dass Sie diesen Blog am Leben erhalten. Moritz wird weitere Abenteuer erleben und bestimmt der ganz toller großer Bruder sein und in Ihren beiden Kindern lebt auch Moritz-Papa weiter bei Ihnen. Sie werden es schaffen, ganz sicher, und Ihr Mann wird immer seinen Platz in Ihren Herzen haben und er wird bei Ihnen sein, auf einer anderen Ebene!
Ich drücke Sie mal unbekannterweise und wünsche Ihnen alles Liebe,
Feuerpferd
Nun auch von mir ein Kommentar! Ich bin eigentlich erst in den letzten Tagen durch die vielen Links so richtig auf diesen Blog aufmerksam geworden und habe mich ein wenig durchgelesen.
Ich muss unbekannterweise sagen, ich bewundere dich, für deine Kraft und deine Stärke, diese Texte, die trotz allem so voller Zuversicht sind.
Ich bin mir sicher, dass dein Mann wahnsinnig stolz darauf ist, dass du hier sein Werk weiterführst!
Alles Liebe und Thumbs up!
Lieben Gruß vom Platypus
Es freut mich sehr, daß Ihr der Bloggerwelt erhalten bleibt. Ich wünsche Euch viel Kraft und Energie für die kommende Zeit.
Sehr schöne Worte.
Liebe Ulrike,
zum dritten Mal in dieser Woche verwandeln sich meine Augen in große Feuchtgebiete und es schnürt mir Herz und Kehle zu. In Deinen Worten schwingt so viel Mut und Zuversicht, dass sie mich trösten, während ich immer noch verzweifelt nach Worten suche, die Dich ein wenig trösten könnten.
Dein Mann hat Spuren hinterlassen, in Blogland. Er wird fehlen. Um so mehr freue ich mich über Deine Zuversicht und Dein Vertrauen in das, was die Zukunft bringt. Von Hrzen alles Gute Für Dich und Deine Familie. Unsere Gedanken werden Euch noch eine ganze Weile begleiten…
Ich muss schlucken, bei diesen Worten und bewundere deine Contenance.
Auf diesem Wege möchte ich dir, als stille Mitleserin, mein aufrichtiges Beileid aussprechen!
Ich wünsche dir für deine Zukunft (und die deiner Kinder) alles erdenklich Gute. Möge die Zeit deine Wunden heilen, auch wenn es sicherlich sehr schwer ist.
Licht und Liebe auf deinem weiteren Weg
Sabrina
Wahnsinn wie viel Kraft in Deinen Zeilen stecken !!!
Wir waren gestern in der Kirche, weil der Große sich gerade sehr für die Geschichte von Jesus interessiert. Da haben wir dann auch all’ die Kerzen gesehen, ich habe ihm auch dies erklärt, und wir haben eine für unseren Uropi und eine für Euch angesteckt. Dass unsere Wünsche nach viel Kraft und Mut bei Dir angekommen sind, beweist Du ja schon. Stark!
Liebe Ulrike,
ich bewundere dich für deine Kraft, die du ausstahlst. Du bist auf dem richtigen Weg.
Ich selbst musste auch schon einige Todesfälle in meiner nahen Verwandschaft durchstehen. Als ich 16 war, starb meine Mutter, vor zwei Jahren innerhalb von 9 Wochen meine geliebten Großeltern, bei denen ich seit dem Tod meiner Mutter gelebt hatte. Sicher ist das nicht mit dem Verlust des Ehegatten vergleichbar. Dennoch kann ich dir aus diesen Erfahrungen sagen, dass die Wunden verheilen werden. Narben allerdings bleiben.
Ich wünsche dir, dass du weiter so stark sein wirst und dir und deinen bald zwei Kindern ein halbwegs normales Leben ermöglichen kannst.
Ich ziehe meinen Hut vor dir und finde es toll, dass du euren Blog weiterführen möchtest. Ich werde sicher einer eurer Stammleser bleiben.
Alles, alles Gute aus dem Sauerland
Andrea mit Jan und Tim
Ich kann mich meinen Vor-Schreiberinnen und Vor-Schreibern nur anschließen. Stark! Und die Tränen, die Sie weinen, die gehören zu Ihrer Stärke dazu. Der Mensch braucht die Trauer! (Habe ich gestern gelesen und finde diesen Satz sehr, sehr schön.)
Schön auch, zu lesen, dass Sie den Blog weiterführen wollen. Das Leben geht weiter - wenn auch anders als vorher. Ich bin sicher, dass Ihre bald zwei Kinder Ihnen genug Blog-Stoff liefern werden. Und wir alle freuen uns über neue Abenteuer - schöne und auch nicht so schöne. Denn so ist das Leben eben!
Und außerdem ist Ihr Mann bei Ihnen… der eine Stern, der abends so besonders hell leuchtet, der passt auf Sie und Moritz und die kleine Schwester auf. Auch wenn er nicht immer zu sehen ist.
Sie schaffen das. Unsere guten Wünsche für Kraft und Mut und Zuversicht werden Sie weiter begleiten. Und unsere Kommentare hier im Blog
Weiterhin alles Liebe,
Nicole
Ich weiß nun garnicht was es dazu noch zu schreiben gibt. Alle haben schon das ausgedrückt was ich grade denke. Und somit schließe ich mich allen anderen an. Wünsche dir viel Kraft auf eurem weiteren Weg und alles Beste für die bevorstehende Geburt.
Lg
aus dem Vogtland
Das klingt so unglaublich stark. Liebe Ulrike, ganz Klein Bloggersdorf ist für Dich da und hält Dich, wenn Du umzufallen drohst. Ich finde es gut, dass Du weiterbloggst - so viele Menschen denken an Dich und Deine beiden kleinen Chefs und stehen bereit, wenn Du Hilfe brauchst.
Ich wünsche Dir alle Kraft. Weiterhin.
Ich bin sehr beeindruckt von soviel Mut, Stärke und Zuversicht, die aus deinen Zeilen zu lesen sind.
Aber du musst nicht immer stark sein. Die Trauer ist ja noch lange nicht vorbei, auch wenn die Beerdigung war. Lass zu, dass es dir auch schlecht gehen darf, dass du traurig bist - Moritz und seine Schwester werden dir ein Trost sein.
Und ich schließe mich an: Wenn wir hier im Blogdorf irgendetwas für dich/euch tun können, dann lass es uns wissen!
Ich finde es sehr schön, dass wir weiterhin von Moritz und seinen Abenteuern lesen werden.
Alles Gute für dich, Moritz und die kleine Chefin!
Claudia
[...] Zuversicht, die aus diesen Zeilen klingt, zeigt eine Stärke, die bewundernswert [...]
Wunderbar liest sich Dein Post! So viele, die hier gerne gelesen haben werden nun weiterlesen können. Ich wünsch Euch alles erdenklich Gute und bin mir sicher, daß ihr Drei die Zukunft phantastisch meistern werdet.
liebe Grüße aus Den Haag
[...] Eigentlich finde ich Gedichte in Briefen kitschig, aber wenn jemand gestorben ist, klingt ein Gedicht taktvoll und inhaltsschwer. [...]
Liebe Moritz Mama!
Mir geht es wie vielen anderen Bloggern hier auch: Ich bewundere die Stärke, den Mut, die Kraft, die der Beitrag wiedergibt. Ich ziehe meinen Hut - denn ich wüsste nicht, ob mir in einer solchen Situation ähnliches gelingen würde. Aufrecht in die Zukunft gehen. Zurückblicken, um Kraft zu tanken.
Für die Zukunft wünsche ich alles Liebe und Gute. Ich möchte gerne weiter von Euren Abenteuern lesen
Und ich denke, da ist sich Bloggersdorf einig: Wenn Du Hilfe brauchst - egal welcher Art - musst Du es uns nur sagen und wir sind sofort für Dich da!
Sonnige Grüße!
Silvia
Ich denke an euch. Und wenn ihr das wollt, möchte ich auch ein bisschen für euch da sein. Ihr seid nicht allein … viel Kraft für die nächste Zeit wünscht Frau Feuervogel.
Ich bewundere dich sehr.
und wieder sitze ich hier und weine.
Ich habe absolute Hochachtung vor dir wie du mit der Situation umgehst,ich glaube manchmal ich würde daran zerbrechen.
was wünscht man euch?
eine ruhige heilende Zeit?
Ich weiss es nicht,ich würde dich gerne trösten doch ich weiss nicht was ich schreiben soll.
es ist schön weiterhin von euch zu lesen!
Ganz liebe Grüße
Tina
Wow. Respekt. Ich bin einfach nur platt wieviel Stärke in dir steckt. Ich wünsche euch weiterhin so viel Kraft wie bisher und natürlich von Herzen alles Gute für Dich, Moritz und die kleine Chefin. Macht weiter so…
Stunned.
Ehrlich, grossen Respekt dafür und für deinen Beitrag und ich bin sicher dass ihr es schafft euren “Papa” in lebendiger Erinnerung zu halten. Für Moritz, für seine Schwester und besonders für dich alles Liebe aus München. Wenn ihr Hilfe braucht, schreit einfach.
Liebe Moritzmama,
ich habe Euren Blog erst kürzlich entdeckt und war nun so geschockt über das Geschehene, daß mir sämtliche Worte fehlten, doch liefen mir bei jedem Deiner letzten 3 Beiträge die Tränen. Ich hab selber einen knapp 2jährigen Sohn und bin wieder schwanger, auch mein Mann ist oft unterwegs und ich habe jedes Mal Angst, daß etwas passiert.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Stärke, und ich schicke Dir all meine guten Gedanken, wenn Du Moritz den Verlust seines geliebten Papas erklären mußt… ich weiß nicht, ob ich das durchstehen würde. Ich bewundere Dich!
Ich umarme Dich ganz fest! Auch ich möchte Dir gern meine Hilfe anbieten, wenn Du ein Ohr brauchst.
Ganz liebe Grüße
Corinna
[...] Weiterhin wünsche ich viel Kraft für die nächste, schwere Zeit. [...]
liebe Moritz Mama, ich bewundere deine Kraft und Stärke. Und es ist völlig in Ordnung, wenn du die Trauer erst einmal für dich verarbeitest. denn du allein und wirklich du bestimmst den Zeitpunkt, wann es der kleine Chef es erfahren soll. du bist dann auch diejenige, die den kleinen mann trösten wird. Ich wünsche euch weiterhin ganz viel Kraft für die zukunft. alles liebe aus bremen
[...] Ich bin Stolz, eine Schwägerin zu haben, die mit soviel Mut, Kraft, Wille, aber auch mit Güte und eigenem Mitgefühl für die anderen, sich Schritt für Schritt zurück ins Leben kämpft. Es zerreißt mir das Herz, dass ich dieser Familie nicht mehr helfen kann, nicht mehr tun kann, nicht mehr… einfach mehr. [...]
Liebe Moritz Mama…
ich möchte mich auch gerne wieder zu Wort melden ;-)… Ich lese nun hier schon seit über einem Jahr “still” mit und freue mich das Sie den Blog weiterführen werden und man weiterhin an Ihrem Leben teilhaben darf… Das wäre auch sicher im Sinne ihres Mannes gewesen und es wird immer eine wunderschöne Erinnerung für Sie und ihre Kinder sein wenn sie den Blog lesen können, später wenn der schlimmste Schmerz abgeklungen ist.
Ich bewundere Sie sehr für Ihre Stärke und ihren Mut und ich wünsche Ihnen und ihren Lieben von Herzen das bald wieder ein bißchen Sonne für Sie scheinen wird…
Ich blogge zwar selber nicht aber ich hab immer gerne hier gelesen und obwohl man sich nicht persönlich kennt bin ich immer noch sehr geschockt und auch traurig warum solch lieben Mensch so etwas furchtbares passieren muss…
Ich bin selber Mutter von einer fast 4Jahre alten Tochter und habe vor vier Wochen noch ein kleines Mädchen bekommen, mein Mann ist auch sehr viel beruflich innerhalb Deutschlands unterwegs und durch diesen Schicksalschlag ist mir bewußt geworden wie schnell leider alles enden kann, das macht einem wirklich Angst und vertieft den Entschluß in mir jede Sekunde des Lebens zu genießen ohne sich vom Alltag ersticken zu lassen…
Ich wünsche Ihnen für die anstehende Geburt alles Gute und das sie bald die kleine Maus in ihre Arme schließen können… Für das Gespräch mit Moritz wünsche ich ihnen alle Kraft der Welt aber sie werden das schaffen! Und lassen Sie sich nicht einreden was ein paar Kommentare vorher geschrieben wurde das sie dem Kleinen die Beerdigung vorenthalten würden, ich würde das meinen Kindern auch nicht zumuten wollen, die Kleinen können es doch noch gar nicht verstehen oder begreifen was das bedeutet!
Von Herzen alles alles Liebe wünschen Melanie, Daniel Alena Noreen(4) und Neele Mailin (4Wochen)
@Stefan: Grundsätzlich darf ja jeder seine Meinung haben. Aber grundsätzlich kann es auch nichts schaden, wenn man vor der Verbreitung derselben darüber nachdenkt! Es hätte Deinem Kommentar gut gestanden, wenn Du ein Wort des Mitgefühls oder auch einfach nur eine etwas nettere “Tonart” gefunden hättest.
Liebe Moritz Mama
Ich hätte genauso wie Sie entschieden. Ganz genau so!!!
Ich finde es schlimm hier auch noch Vorwürfe anzubringen. Ganz großes Kino.
Liebe MoritzMama,
ich denke sehr viel an euch! Egal, womit ich am Tage gerade beschäftigt bin, meine Gedanken schweifen immer mal wieder zu euch… Es ist hart, denke ich, das Leben. Unerträglich. Und ich könnte immer wieder heulen, wenn ich an den Schmerz denke, den du wohl jetzt fühlst.
Trotz allem stehst du deine Frau. Und das mehr als gut! Und viele hier, wie auch zu lesen ist, bewundern dich dafür von ganzem Herzen - ich schließe mich an!
Weiterhin alles erdenklich Gute für dich und deine Kinder und all eure Lieben, die einen offensichtlich liebevollen Mann/Vater/Sohn/Bruder… gehen lassen mussten.
Alles Liebe,
Michaela
gänsehaut. liebe ulrike, aus deinen zeilen spricht so viel positives, so viel kraft und guter wille. du bist eine starke frau und mutter und ich zweifle nicht daran, dass du meistern wirst, was auch immer sich dir in den weg stellt. ich würde mich sehr freuen, auch weiterhin von dir und moritz und seiner kleinen schwester zu lesen! die trauer wird dich sicher noch lange begleiten und auch deine kinder werden auf ihre weise trauern - du allein weißt, wie du ihnen dabei helfen kannst. ich denke viel an dich und deine familie und wünsche euch alles gute!
Hier ist ein Link, der Dir helfen kann:
http://www.trauernde-kinder.de
-> “Ich bin ein Erwachsener” -> “Trauern Kinder anders?”
Alles Gute für Euch drei.
es ist sehr schön zu lesen, dass sie mit mut, kraft und zuversicht in die zukunft blicken. sie werden diese zukunft anpacken und meistern für sich und ihre kinder - das klingt in jeder zeile mit.
ich konnte es jetzt bei allen anderen kommentaren lesen und würde mich selber freuen, wenn sie ab und an weiterbloggen und uns irgendwann wieder an der lebensfreude, die ihre familie immer ausgemacht hat, teilhaben lassen.
alles gute, nordika
Liebe Moritz Mama, es tut mir echt leid was euch passiert ist.
Ich lese auch seit lange zeit diese blog, allerdings ´heimlich´.
Ich freue mich für diene kinder dass die soo eine tolle kraftvolle mama haben, die die helfen wird alles wieder gut zu machen.
Ich druck euch von KA aus, und wunsch ihr alles bestens für die zukunft.
alles gute, Mariel
Hallo Ihr Lieben,
wenn ich mir was von Euch für Euch wünschen darf:
Haltet die Erinnerung an Euren Mann, Papa, Onkel, Bruder wach!
Als meine Mama starb, ich war 6, hat das aus diversen Gründen bei meinem Papa nicht geklappt. Das tut bis heute noch weh.
Ich finde es ist wichtig, immer über den Papa zu sprechen, er ist ja nicht weg!
Er ist ‘nur’ umgezogen und es gibt dort kein Telefon.
Er wird in Euch weiter leben, solange Ihr an Ihn denkt.
Ein Mensch ist erst wirklich tot, wenn er vergessen wird!
LG
Carsten
PS: Auch wenn dann vielleicht irgendwann vielleicht ganz weit weg, mal ein anderer lieber Mensch mit Euch zusammen leben will, so muss es den ‘wirklichen’ Papa weiter geben. Das muss auch der neue Mensch begreifen!
Liebe MoritzMama,
bewundernswert sind Ihre Worte, gerade so, als wollten Sie uns mitlesenden trösten.
Hatte mir schon Gedanken gemacht wie Moritz mit dem Geschehenen klarkommt. Sammeln Sie Kraft, Sie sollten stark sein für Ihn. Sie scheinen ein Mensch zu sein der auf sein Herz hört und werden das schon richtig machen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute, und auch wenn es abgedroschen klingen mag, mit der Geburt Ihrer Tochter wird neben Moritz wieder ein Teil Ihres Mannes zurückkehren.
Freue mich bald wieder von Ihnen zu hören
und grüße Sie herzlichst.
Ivana
Auch von mir ein großes, großes Stück Mut, Kraft und Stärke für die kommende, schwere Zeit.
Ich bin sicher, Sie machen das genauso bewundernswert, wie Sie auch diese letzten, sicherlich schweren Einträge hier verfasst und die ersten, schlimmen Momente zuhause durchgestanden haben.
Ich kann nur virtuell meinen Hut ziehen und Ihnen alles erdenklich Gute für die Zukunft wünschen.
Von Herzen
Frau Unterholz
ich wünsche dir und junior von ganzen herzen, dass euer reales umfeld sich aufrafft und das leben und eure freundschaft wieder am richtigen zopf packt.
andauernd in betretene und mitleidige gesichter zu gucken, sich immer wieder “es tut mir so leid” anzuhören birgt eher die gefahr, dass die vorhandene kraft in die falsche richtung verbraucht wird.
so hart es auch klingen mag, das leben geht weiter und nimmt keine rücksichten.
ich hoffe, dass moritz die fehlende nachricht sehr gut übersteht und sie auch im laufe der zeit akzeptieren lernt. er wird sicher noch oft genug schwere fragen stellen.
viel glück wünsch ich euch. auch das die ganzen administrativen dinge ohne probleme ablaufen.
Hut ab.
Ich finde es bewundernswert, wie kraftvoll Du Deinen Weg gehst, Deine Kinder an die Hand nimmst und sie leitest, egal wie schwer die Bürde für Dich sein mag.
Ich würde mich sehr freuen, auch weiterhin kleine Alltagsgeschichten, echte Probleme und den ganz normalen Familienwahnsinn mit Euch teilen zu dürfen.
Und vielleicht hilft es Dir ja auch ein bißchen über die schwere Zeit hinweg, wenn Du weißt, dass so viele Menschen Anteil an Eurem Schicksal, Eurem Leben nehmen.
Ich wünsche Euch Dreien auf jeden Fall viel Kraft für die gemeinsame Zukunft. Haltet Moritz Papa in Euren Herzen, dann ist er immer mit dabei!
Es tut mir so leid für Euch.
Ich lese auch schon länger “still” hier mit, komme gerade aus meinem Urlaub und checke meine Blogroll… sowas will man nicht lesen
Ich habe selbst meinen Vater durch einen plötzlichen Tod verloren, als ich noch nicht erwachsen war, aber auch kein kleines Kind mehr war. Ich weiß, wie man sich fühlt und wie schlimm dieses Begreifenmüssen ist. Wie es erst in deiner Situation ist, mag ich mir nicht vorstellen, aber ich wünsche dir - euch - viel Kraft. So abgedroschen das auch klingt, aber erst wenn man sowas selbst mal erlebt hat, weiß man, dass man genau das benötigt. Kraft, Stärke und Zuversicht.
Alles Gute für euch drei!
Wow - Deine Worte gehen mir so nahe, auch wenn wir uns nicht kennen…. Ich bin mir sicher, Du wirst Deinen Weg mit Deinen Kindern gehen und weißt am besten, wie Du Moritz die schreckliche Wahrheit “beibringst”. Alles Gute für Euch!
Sie schaffen das !!!
Liebe Moritz mama,
als stille Mitleserin hat mich die Nachricht vom Tod Ihres Mannes, Moritz´Papa sehr getroffen und beschäftigt mich schon die ganze Woche. Ich möchte Ihnen mein Beileid aussprechen und vor allem viel Kraft wünschen für die nächsten Wochen, die Geburt und die sicher irgendwann kommenden Nachfragen von Moritz nach seinem Papa . Was Ihnen widerfahren ist ist sicher der Alptraum vieler Mütter, die hier mitlesen und ich stelle mir vor, dass die traurigen Stunden, in denen man überdeutlich merkt, was einem fehlt, noch kommen werden, wenn der Alltag nach dem ersten Schock und der Beerdigung wieder ruhiger wird ( so habe ich das bei einer Freundin erlebt).
Alle guten Wünsche für Sie und Ihre Familie- es hört sich so an, als ob Sie gottseidank viel Unterstützung von ihr erfahren.
Liebe Grüße Sabine
Jetzt weine ich wieder und bin zugleich froh das so zu lesen…Es ist schön zu sehen das du so stark bist…
Ich bin mir ganz sicher das die beste Ehefrau und der kleine Chef zusammen mit dem Krümel auch weiterhin zusammen halten und Moritz Papa dadurch in euren Herzen erhalten bleibt…
Liebe Grüsse
Doreen
Liebe Moritz Mama!
Mein aufrichtiges, herzliches Beileid. Es tut mir so Leid.
Wenn ich Deine Worte lese, drängt sich mir die Frage auf, woher Du all diese Kraft, diesen Mut, diese Zuversicht nimmst. Du hast soviel Liebe in Dir, bei all Deinem Schmerz, Deiner Trauer kann man diese Liebe fühlen. Deine Kinder haben eine wundervolle Mama und einen wundervollen Papa, der über sie wacht.
Liebe Grüße
Anna
Alles erdenklich Gute, auch wenn mir an dieser Stelle Eurer Geschichte nun das erste mal Tränen in den Augen stehen. Ich werde bei Euch bleiben und vielleicht/hoffentlich mit meinem Lesen ein kleines bisschen helfen, den Blog und damit ein Stückchen Erinnerung für Eure Kinder am Leben zu halten.
Liebe Grüsse, jo
Liebe Moritzmama,
zunächst möchte ich euch mein herzliches Beileid aussprechen. Ich schaue ab und zu hier rein und war absolut fassungslos, als ich das gelesen habe.
Ich bewundere dich, wie du mit der Situation umgehst, so voller Kraft. Moritz Papa sitzt sicher irgendwo und ist sehr stolz auf dich !
Ich wünsche dir ganz viel Kraft !
Liebe Grüße von einer stillen Mitleserin,
Sylvia
Aus Ihren Zeilen spricht eine solche Kraft und Zuversicht. Ich bin sicher, Sie werden die kommende Zeit überstehen und es kommen auch wieder glücklichere Tage.
Liebe Ulrike,
deine Worte klingen unsagbar kraftvoll, aber ich denke auch, das selbst dieses Aufbringen von Kraft wiederum sehr viel Kraft kostet. Ich bin froh zu lesen, wie viel Halt dir deine Familie gibt, die dich für den Fall das deine Kraft ausgeschöpft wieder aufrichtet.
Ich habe heute Nacht sehr viel nachgedacht über die Worte von Stefan und Julia. Sie sind hier an dieser Stelle einfach unpassend. Zum einen bin ich der Meinung wenn man in solch einer Zeit nichts nettes zu sagen hat, sollte man lieber gar nicht sagen und zum anderen war ich am überlegen, wie dich diese Worte ins Grübeln gebracht haben könnten. Zeit und Energie, die du für Wichteres benötigst.
Jedes Kind und jeder Mensch ist völlig anders. Wenn ich dein Kind wäre, wäre auch dein Handeln genau das richtige gewesen. Es kommen Fragen an einem Grab auf, deren Antworten Kinder nicht verstehen. Abschied nehmen geht an jedem beliebigen Ort und wesentlich kindgerechter, wenn nicht die ganze Familie weinend umzusteht. Ich glaube du wirst für Moritz schon den richtigen Weg finden.
Zum anderen habe ich überlegt, ob ich, wenn ich diejenige wäre, die hätte gehen müssen “enttäuscht” wäre, wenn man mein Kind nicht mit zu meiner Beerdigung nehmen würde. Nein, ich wäre es nicht. Ich wäre unsagbar stolz auf meinen Partner, der so tapfer mit seinen Gefühlen umgeht. Es ist unsagbar schlimm für Kind einen Elternteil leiden zu sehen. Wenn du dich erst einmal wieder gefangen hast, kannst du Moritz besser erklären was passiert ist. Es benötigt Zeit die richtigen kindlichen Worte zu finden. Aber ich weiß du schaffst.
Und ich bin ebenfalls sicher, das dein Handeln nicht unüberlegt war. Du kennst deinen Sohn und weißt was für ihn das Beste ist und da hat dir niemand reinzureden und du kennst deinen Mann…..
Ich wünsche dir für eure Zukunft alles erdinglich Gute. möge bald die Sonne für euch scheinen und eure Tränen trocken.
Liebe Ulrike!
Ich bin eigentlich auch nur eine “stille Mitleserin” und bin sehr geschockt…
Es tut mir unsagbar leid - ich habe auf Linas Blog (den ich schon länger eingestellt habe) noch Kommentare von Moritz Papa gefunden.
Deine Worte und die Tatsache, dass er nicht mehr da ist, treibt mir Tränen in die Augen. Ich weiss wie es ist, einen geliebten Menschen ganz plötzlich zu verlieren…
Ich wünsche euch für die kommende Zeit viel Kraft - ihr werdet es schaffen - deine Kinder geben dir die Kraft dazu! Das Leben geht weiter, es muss weiter gehen…
Alles, alles Gute
Sandra
Die Worte von Josie haben mir aus der Seele gesprochen. Danke! Beim Lesen dieser beiden Kommentare habe ich mir die ganze Zeit überlegt, wie es denn Uli danach gehen muß. Ich bin der Meinung, sie hat absolut richtig entschieden, denn egal welche Meinung andere haben, Uli ist die Leidtragende und nur Sie kann entscheiden, was für sie und Moritz gut ist und genau deshalb war die Entscheidung richtig.
Ich selbst habe meinen Vater jung durch einen Unfall verloren und konnte an der Beerdigung nicht teilnehmen. Aber bis heute habe ich deshalb nicht dass Gefühl, ich hätte die “ultimativ letzte Möglichkeit” verpasst, Abschied zu nehmen - die Erinnerungen leben in uns weiter und hängen nicht von einem Beisein bei der Beerdigung ab.
Bei allen Bloggern möchten wir - ich spreche jetzt sicherlich auch für die Freunde von Axel und Uli - uns ganz herzlich bedanken. Wir glauben, dass Ihr dieser Zuspruch und die vielen tröstenden Worte sehr helfen. Zu wissen es gibt da draußen so viele Menschen, die an sie denken, ist einfach schön und trägt bestimmt auch ein wenig zum langsamen Heilungsprozess bei. Euch allen ganz herzlichen Dank. Wir werden versuchen, für die beiden bzw. bald den dreien immer da zu sein und zu helfen, wo es nur geht, um auch so die Erinnerungen an Axel aufrecht zu erhalten.
Liebe Uli,
es ist unheimlich schwer, nicht betreten zu sein - man ist traurig, möchte helfen und ist doch hilflos. Wir alle haben unseren Axel verloren, der immer für uns da war, an unserer Seite stand, uns auch in schweren Stunden geholfen hat, uns das Genießen beigebracht und uns mit seinem Humor sehr viele lustige Stunden beschert hat.
Die Lücke läßt sich nicht mehr schließen sondern nur im Laufe der Zeit verändern. Aber wir freuen uns über jede einzelne Erinnerung an ihn (müssen dabei schon manchmal schmunzlen) und sind dankbar über die Zeit, die wir mit ihm hatten. Das Leben geht neu und anders weiter, aber die alten Erinnerungen werden uns begleiten und vielleicht manchmal auch den Weg weisen. Irgendwann werden wir Moritz und seiner Schwester viele Geschichten und Erlebnisse erzählen und die beiden werden auch über diesen Blog ihren Vater kennen lernen.
Wir wissen, dass Du wie eine Löwin kämpfst und die Stärke hast. Aber auch eine Löwin darf mal ihre Schwäche haben, und dann sind wir immer für Dich da - NICHT VERGESSEN!
Gib uns die Chance Dir (und uns) zu helfen.
Michaela und Hartmut
Liebe Moritzmama,
Deine Stärke in dieser unfassbar traurigen Situation ist bewundernswert. Deine Kinder können sich glücklich schätzen, eine solche Löwenmutter zu haben! Du machst alles richtig und zum Wohle von Moritz und Deinem Ungeborenen. Ich wünsche Dir, dass Du bei alledem auch Zeit finden wirst, selbst zu trauern und die Ereignisse zu begreifen, die Dein Leben so grundsätzlich verändert haben.
Liebe Grüße, Rahel
Liebe Moritz-Mama,
ich habe gestern lange überlegt, was ich auf die Worte von Julia noch schreiben könnte - ich habe es gelassen, denn es geht hier darum, Ihnen zu zeigen, dass viele Menschen an Sie denken, Ihnen Kraft und Zuversicht wünschen.
Josie hat die richtigen wunderbaren Worte dafür gefunden. Sie werden den richtigen Augenblick und die richtigen Worte finden, mit Moritz zu reden und ihm kindgerecht zu erklären, dass sein Papa jetzt woanders ist.
Und bitte, lassen Sie sich selbst auch Platz für die Trauer…
Alles Liebe
Feuerpferd
Liebe Moritzmama,
jetzt, da die Beerdigung war, hast Du einen der schwersten Tage hinter Dir. Es ist schön zu lesen, dass Du ihn gut überstanden hast. Dass Du Moritz nicht mitgenommen hast, war die richtige Entscheidung. Der Verlust seines Papas wird schwer genug für ihn sein, da muss man ihm nicht auch noch das Zusammentreffen mit einer Trauergemeinde zumuten.
Lass Dich von anderen, vereinzelten Kommentaren hier bitte nicht verunsichern.
Deine Kinder können und werden so stolz auf Dich sein. Deine Kraft und Deine Gedankenklarheit sind bewundernswert. Und ich hoffe sehr für Dich, dass Dich die Liebe Deiner Kinder und Deiner weiteren Familie auch durch die traurigen und schwachen Momente tragen wird, die noch kommen werden.
Mich tröstet in schweren Stunden immer ein Satz:
Auch hinter Wolken ist immer Licht. Wind bläst sie fort, vergiss das nicht.
Ich wünsche Dir für die kommende Zeit viel Wind, damit Du das Licht immer siehst.
Alles Gute für Dich,
Claudia
Es tut mir so leid, was euch passiert ist. Bleib so tapfer! Ich lese den Blog meiner Schwägerin und mir sind Axels Kommentare (als Quotenmann) immer aufgefallen…diese Zeilen von Hermann Hesse haben mir schon oft geholfen:
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden:
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
Liebe Moritzmama, auch wenn Sie in der letzten Zeit oft in betretene Gesichter schauen und sich ihre eigene Fassungslosigkeit und Trauer in den Augen der anderen spiegelt, diese Menschen sind sicher voller Mitgefühl für Sie und Ihre Familie und keiner weiß, wie man am besten mit so einer Situation umgehen soll, so unfassbar und erschütternd ist sie. Noch weiter runterziehen möchte Sie sicherlich keiner damit, aber fröhlich zu sein wird sich wohl keiner trauen?! Ich kann Ihnen nur nahe legen, die Trauer auch zuzulassen. Es ist wichtig, nach vorne zu schauen, das Leben wieder anzupacken, weiterzumachen, auch wieder lachen zu dürfen, albern sein zu dürfen, sich freuen zu dürfen- ganz klar! Aber es ist auch wichtig, Abschied zu nehmen, seine Traurigkeit zuzulassen, auch mal zu hadern mit dem Schicksal, laut zu schreien oder sonst etwas zu tun, was die Wut, die Trauer und die Ohnmacht an die Oberfläche läßt…aus beruflichen Gründen habe ich leider auch öfter mit Angehörigen zu tun, die einen geliebten Menschen verloren haben. Und gerade in der ersten Zeit ist es für uns wichtig, in der Trauerarbeit offen zu sein, die Trauer anzusprechen und zuzulassen. Deshalb sollte z.B. auch auf Beruhigungsmedikamente verzichtet werden, damit sich über die Trauer kein Schleier legt, der später zu einem verdichtetem, inneren Konflikt wird. Aber das nur am Rande…
Ich wünsche Ihnen, dass Sie weiterhin so viel Kraft aufbringen, so zuversichtlich in die Zukunft blicken können und Ihren Kindern den Vater nahe bringen können…alles Gute für Sie und die Kinder!
Ich ziehe den Hut - vor so viel Kraft, Zuversicht und Liebe. Dein Moritz und seine baldige kleine Schwester könnten sich keine bessere Mama wünschen als so eine tolle Frau! Ich schließe mich vielen hier an wenn ich sage, dass ich mich sehr freuen würde, wenn du diesen Blog auch weiterhin (so gut es geht) befüllst!
Alles erdenklich Gute, Katrin
Liebe Mama von Moritz
ich freue mich, dass schon wieder soviel Kraft und Stärke aus Deinen Worten spricht. Es ist sicherlich ganz wichtig, dass Du nun vorwärts kuckst und auch allmählich wieder vorwärts lebst. Aber wie auch Schlapunzel schon schrieb, solltest Du Dir auch hin und wieder einen Blick zurück, und wenn es auch ein kummervoller Blick zurück ist, erlauben. Abschied nehmen dauert seine Zeit. Und die Zeit musst Du Dir nehmen, und die Zeit braucht auch Moritz.
Insofern finde ich - das möchte ich auch noch einmal loswerden - Deinen Entschluss, Moritz mit der schlimmen Nachricht zu verschonen und ihn auch nicht auf die Beerdigung mitzunehmen, goldrichtig. Wenn Du ihm das erzählen musst, dann braucht er Dich ganz dringend, dann braucht er Deine Kraft und Deinen Beistand. Es ist gut, dass Du erst einmal ein wenig zu Dir finden konntest.
Ich würd so gerne helfen, weiß aber nicht wie. Vielleicht zählt der Gedanke für Dich, dass es bestimmt sehr vielen anderen auch so geht, dass sie Dir helfen mögen. Vielleicht ist das ja eine Hilfe.
Meine Gedanken sind viel bei Dir und Deinen Kindern. Ich schicke Dir Kraft!
Liebe Marianne, ich möchte einem derart persönlichen Blogeintrag wie diesem von Ulrike keine Streiterei zufügen.
Darf ich Dich dennoch fragen, inwiefern Du meinst, dass ein so aggressives Posting wie das Deine Ulrike (die sich hier übrigens bislang nicht namentlich geoutet hat, wenn ich nicht irre, also auch nicht namentlich von uns geoutet werden sollte) in dieser Situation helfen könnte?
Darf ich Dich darauf aufmerksam machen, dass Moritz Mama als seine Mama auch ausschließlich für sein Gefühlschaos zuständig ist und ganz gewiss nicht wir von außen mit theoretischem Wissen darüber richten sollten? Es geht hier weder um Gruppenharmonie noch um Richtig oder falsch, sondern viel eher darum, dass wir hier im virtuellen Leben überhaupt nicht beurteilen können, in welcher Lage Moritz Mama, Moritz und seine Schwester stecken.
Jeder gute Psychologe würde sich weigern, online unpersönlich und in Unkenntnis der Lage in einer solch heiklen Krise, “zu sagen, wenn sie in die falsche Richtung läuft”. Erst einmal weiß das niemand, zum zweiten weiß auch niemand, inwiefern Moritz Mama das überhaupt auffangen kann.
Rechne mich jetzt zu irgendeinem Lynchmob, schlimm genug, dass hier Lager entstehen.
Ich bin nicht harmoniegebürstet, möchte aber, dass Moritz Mama nicht noch zusätzlich durch solche Kommentare belastet wird, sie hat wohl jetzt genug zu tragen, oder?
Darf ich dem noch etwas nachsetzen? Moritz ist nicht im Vorschulalter. Er ist dreieinhalb Jahre alt. Bis zum dritten Geburtstag spricht man noch nicht einmal von Kindergarten, da ist es eine Krippenbetreuung. Er ist ein kleines Kindergartenkind. Moritz Mama ist hochschwanger und muss selbst erst einmal alles auf die Reihe bekommen.
Hast Du Dir einmal durchgelesen, was auf dem von Karin zitierten Link so empfohlen wird? Würdest Du dies wirklich als allgemein gültig empfehlen? Man solle Kindern bitte schön haarklein die Todesursache erklären usw. Tut mir leid, das kann ich (durchaus psychologisch nicht ungebildet) nicht unterschreiben. Mag sein, dass es Kinder gibt, die im Alter von dreieinhalb mit medizinischen Diagnosen und so konfrontiert werden mögen. Mag aber auch sein, dass Du hier zu oberflächlich gelesen hast. Der kleine Kerl ist dreieinhalb. Was soll er auf einer Beerdigung? Er braucht jetzt seine Mama, und die ist für ihn da. Punkt. Kannst Du wirklich aus der Ferne beurteilen, ob sie es richtig oder falsch macht?
Bisher habe ich mich hier nicht zu Wort gemeldet, weil ich es als unpassend empfunden habe. Ich habe zwar regelmäßig (und mit viel Vergnügen) in diesem Blog gelesen, war aber immer nur eine “stille” Mitleserin. Die Nachricht von Moritz-Papas Tod hat mich sehr erschüttert, strahlten doch seine Beiträge immer soviel Wärme, Humor und Lebensfreude aus. Was passiert ist, ist für die Moritz-Familie sehr, sehr traurig. Aber auch wenn ich über Euch wahrscheinlich mehr weiß, als über so manchen Nachbarn oder Arbeitskollegen, sind wir uns trotzdem völlig fremd. Ich habe mich darum gescheut, mich in die Riege der Kommentatoren einzureihen.
Wenn ich mich jetzt dennoch zu Wort melde, dann nur wegen der sich hier ergebenden Diskussion um Moritz’ Teilnahme an der Beerdigung. Meine eigene Oma starb, als ich vier Jahre alt war. Ich habe nicht viele Erinnerungen an meine frühe Kindheit, aber diese Beerdigung ist für mich noch immer sehr präsent. Es war für mich ein schreckliches Erlebnis, das mir noch monatelange Albträume bescherte. Meine geliebte Oma starr in einer Holzkiste liegen zu sehen, die dann in ein dunkles Loch eingebuddelt wurde, war für mich alles andere als ein guter Weg, um Abschied zu nehmen. Ich hätte es vorgezogen, meine Oma so in Erinnerung behalten zu dürfen, wie sie war. Noch heute - 36 Jahre später - kann ich nicht an sie denken, ohne gleichzeitig ihr totenstarres Gesicht vor mir zu sehen. Meine Eltern haben es im Nachhinein sehr bereut, mich zu der Beerdigung mitgenommen zu haben. Und hätte ich für meine Kinder eine solche Entscheidung zu treffen gehabt, wäre sie ganz sicher genauso ausgefallen, wie die von Moritz-Mama.
Vielleicht gibt es Kinder, die anders damit umgehen (können). Dennoch bin ich der Ansicht, dass es hier kein “Richtig” oder “Falsch” geben kann, sondern immer nur eine Entscheidung, die aus der individuellen Situation heraus zu treffen ist. Und ich bin sicher, dass Moritz-Mama sich aus guten Gründen so entschieden hat, wie sich sich entschieden hat. Darüber “aus der Ferne” zu urteilen, finde ich - sorry - ziemlich vermessen.
Liebe Moritz-Mama: aus Deinen Worten klingt - neben aller Trauer - so viel Kraft, Zuversicht und Besonnenheit heraus, dass Du ganz sicher den richtigen Weg für Dich und Deine kleine Familie finden wirst. Dabei wünsche ich Dir alles erdenklich Gute und Menschen, die Dir mit Trost und Rat zur Seite stehen.
Es tut gut zu lesen, dass es euch “gut” geht!
Du bist eine wahre Löwin die unermüdlich kämpft und ihren Weg geht.
Gehe ihn weiter und lass dich bitte nicht beirren, was andere denken, sagen oder schreiben.
Don’t look back, you’re not going that way!
Diese Diskussion an dieser Stelle ist so fürchterlich unpassend, mich würgt es regelrecht.
Die Beerdigung WAR SCHON. Was erreichen die Kritiker mit ihren Worten JETZT noch?
Dass Ulrike sich wahrscheinlich noch schlechter fühlt, als sowieso schon. Bravo.
Manche Menschen sind so grausam.
Liebe Ulrike,
ich hätte mich wahrscheinlich ebenso entschieden wie du. Diese weinenden Menschen, den evtl. offenen Sarg hätte ich meinem Kind nicht zumuten wollen. Irgendwer hier hat geschrieben, dass man versuchen soll, die Erinnerungen an den Verstorbenen wach zu halten. Das finde ich gut, wirklich gut.
Ich denk an dich.
Liebe Moritz-Mama,
auch wenn ich damit nichts Neues sage: laß Dich nicht runtermachen von besserwisserischen Kommentaren, sei es im Blog oder an anderen Orten des Lebens. Moritz ist zu klein, um zu wissen, was Tod ist, und es ist gut möglich, daß er noch oft nachdem Du ihm alles erklärt hast, nachfragt, wann Papa kommt.
Meine Nichte war etwa so alt wie Moritz, als mein Vater starb, war bei der Beerdigung dabei - was für sie nicht belastend war, weil sein Tod zwar traurig, aber nicht tragisch war und wir alle ohne Schock und Verzweiflung Abschied nehmen durften, es war also gar nicht vergleichbar mit Eurer Situation. Sie fragte am Tag danach, wann der Opa kommt, hatte also gar nicht begriffen, was das Begräbnis bedeutete, obwohl ihre Eltern es ihr vorher mit großer Sensibilität erklärt hatten.
Eine Beerdigung, bei der die Gemüter viel höher kochen als beim Begräbnis eines alten Menschen, ist für ein Kind, das dies noch nicht begreifen kann und nur die große Trauer wahrnimmt, unverständlich und stressig. Abgesehen davon kennst Du ja Moritz am besten und hast nach Deinem Wissen und Gewissen entschieden, was hier wahrlich mehr zählt als das Wissen irgendwelcher anderer Menschen.
Über zwei Blogs kam ich hier hin. Ich brauchte eine Weile bis ich das gelesene verdaut hatte..
Wenn man sowas liest, dann merkt man, dass die eigenen Probleme eigentlich winzig sind.
Obwohl ich euch nicht kenne, schicke ich euch eine riesen Portion Kraft, Nerven und Willen!
Alles Gute, liebe Grüsse Claudia
Also,ich muss jetzt auch was dazu sagen.Es ist wichtig,dass eine Mutter aus ihrem!!Gefühl heraus handelt.Nicht was ihr andere raten.Ich selber lese mir still hier mit und wenn eine Mutti beschließt ihrem Kind nicht gleich die nackte Wahrheit überzustülpen ,sondern kleine Schritte wählt ist es absolut richtig.Man soll den Menschen nicht die Wahrheit um die Ohren schlagen ,sondern sie wie in einen Mantel hineinschlüpfen lassen.so sagt es eine Weisheit,die im Bezug auf Kinder absolut stimmig ist.Was Hat Moritz davon vor dem Sarg zu stehen und später zu sehen wie auf seinen Papa Erde geschmissen wird um ihn zu beschweren.
In seinem Herzten muss er lebendig bleiben und das macht Ulrike mit Sicherheit richtig.
Man macht Sachen mit der momentanen Überzeugung,dass es so richtig ist,in 20Jahren würde man im nachhinein anders entscheiden.Wichtig ist sie macht es für sich und ihre Kinder jetzt richtig d mal HAnd aufs Herz.Axel wollte mit Sicherheit nicht llkommen in sich zusammengesunkenes Häuflein Elend sehen,dass an seinem Sarg steht.Über das Abschiednehmen am offen Sarg ist auch eine Glaubenssache.Es bleibt als letztes Bild in einem Kopf und lässt auch die Lebendigkeit und den Lebensfrohsinn des Toten erstarren
Schön finde ich ein Ritual der Antroposophen,die den Todestag als Himmelsgeburtstag begehen und somit auch ein würdiges andenken behalten
In diesem sinn wünsche ich dir die Kraft für dich zu entscheiden und zerbreche nicht an Zweifel,ob es in 10 Jahren richtig ist.
Alles Liebe Petra
Erschreckend wie viele fremde Menschen die Situation besser als die Mutter einschätzen meinen zu können. Erstaunlich wie viele Menschen die Beerdigung als einzigstes Abschiedsritual kennen. Trotzdem ist es schön die große Anteilnahme am Schicksal zu sehen. Ich wünsche der kleinen Familie, dass sie ihren Papa in lieber Erinnerung behalten.
Liebe Mama von Moritz,
ich bin auf Umwegen hierher gekommen und bin von deiner Geschichte sehr mitgenommen. Aber auch ermutigt. Mein herzliches Beileid. Es tut mir sehr leid, was euch passiert ist.
Aber ich bewunder den Mut und die Kraft, die aus deinen Worten spricht. Da ist Hoffnung.
Deine Entscheidung Moritz nicht mitzunehmen, war die Richtige, weil sie sich richtig anfühlte. Ich hab auch einen 3 jährigen Sohn und Kinder haben ihren eigenen Weg mit so etwas fertig zu werden und das müssen wir Erwachsenen auch nicht verstehen.
Haltet den Papa in Erinnerungen wach in Bilder uvm.
Ich wünsch euch alles Gute.
Liebe Moritz Mama, ich habe erst jetzt die traurige Nachricht von Axels Tod gelesen. Ich sitze ziemlich geschockt da. Mein herzliches Beileid. Ich wünsche dir viel Kraft in dieser schweren Zeit. Axel wird uns allen fehlen.
Hallo, erstmal mein allerherzlichstes Beileid, ich bin heute zum ersten Mal hier gelandet und dann gleich so ein trauriger Anlaß.
Mein Vater ist vor ein paar Jahren plötzlich gestorben, wenn erstmal alle Erledigungen gemacht sind, fühlt man sich wie im falschen Film, man denkt, gleich wacht man auf und alles ist wie vorher. Wenn Du irgendwann das Gefühl hast, Deine Freunde sagen, sie verstehen Dich, obwohl Du merkst, das sie es doch nicht tun (wer kann sich schon in so eine Situation hineinversetzen?) möchte ich Dich auf die Seite verwitwet.de aufmerksam machen, meiner Mutter hat das sehr geholfen, sie sagte, man trifft da Leute, denen es genauso geht, hilft und tröstet sich gegenseitig und es werden auch gemeinsame Unternehmungen organisiert.
Ich hätte nie gedacht, das ich die Seite mal empfehlen muß.
Ich wünsche Dir viel Kraft für Dich und Deine Kinder
Liebe Moritz-Mama,
gerade komme ich aus dem Urlaub, lese meinen Google-Reader quer, beschwere mich noch über die vielen Einträge und stoße bei Deiner Schwägerin auf die schrecklichen Nachrichten, die sich in meiner Abwesenheit ereignet haben.
Auch wenn ich bei Euch nur unregelmäßig vorbeigeschaut habe, hat mich das sehr betroffen und ich muss jetzt ein wenig Salzwasser von der Tastatur wischen. Ich freue mich für Dich, dass Du offenbar eine liebe, Dich unterstützende Familie um Dich hast und wünsche Dir alles Gute und viel, viel Kraft.
Ich finde es toll und auch richtig, wie Du das mit Moritz angehst. Mein Vater ist einen Monat vor der Geburt meines ersten Sohnes gestorben und wir sind immer sehr offen mit dem Thema umgegangen. Zumindest bei uns war das der richtige Weg, und auch wenn sie sich nie kennengelernt haben, hat er durch Bilder und Erzählungen trotz allem ein Bild von ihm und niemand macht ein betretenes Gesicht, wenn in Gegenwart unserer Kinder von ihm gesprochen wird. Der offene Umgang mit diesem Thema gehört zum Leben, auch, wenn es den meisten Menschen schwer fällt.
Alles Gute, meine Gedanken sind bei Euch!
LuckyJack