Okt 31 2007
Heimleuchten und Rumfunzeln
Im Verlauf des gestrigen Nachmittags hat der kleine Chef mal wieder eine Taschenlampe, die sonst friedlich in einer Küchenschublade liegt, zum Lieblingsspielzeug des Tages erklärt. Nach dem Abendessen mussten wir Eltern abwechselnd mit ihm ins unbeleuchtete Wohnzimmer, wo er uns mit großer Hingabe seine Fähigkeiten im Heimleuchten und Rumfunzeln demonstriert hat. Auch in den beleuchteten Bereichen des Hauses war er nicht bereit die Lampe aus der Hand zu geben, sondern fuchtelte entweder wild damit herum oder verwahrte sie vor den elterlichen Zugriffsversuchen in seiner Jogginghose.
Selbst als es Zeit war den kleinen Taschenleuchter Chef “bettfein” zu machen, war er nicht dazu zu überreden die Taschenlampe zurück in die Schublade zu legen. Als gutmütiger Scherzkeks habe ich mich also auf das Experiment eingelassen und mir von Moritz den Weg in das unbeleuchtete Licht aus Papa! Badezimmer leuchten lassen. Ausziehen, Windeln wechseln, Schlafanzug anziehen und Zähneputzen nur mit einer Taschenlampe als Beleuchtung ist an sich schon abenteuerlich, wenn sich die Taschenlampe aber in den wild rudernden Händen des kleinen Chefs befindet hat das etwas ganz besonderes. Trotzdem haben wir beide das einigermassen geschafft bis zu dem Moment, als er mir aus etwa fünf Zentimeter Entfernung ins Auge geleuchtet hat um zu erfahren Papaaaa sieht du mi? Da war ich dann doch etwas geblendet.








einfach nur schön, was man mit einem kind doch so alles erleben kann.